Licht und Schatten in Altenberg

Ereignisreiche Tage mit Höhen und Tiefen gab es für die Wiesbadener Bobsportler beim zweiten Europacup-Wettbewerb auf der anspruchsvollen  Bahn im sächsischen Altenberg.

Am ersten Renntag griff Issam Ammour mit Pilot Bennet Buchmüller im Zweierbob ins Renngeschehen ein und fuhr mit Platz 3 auf das Podest. Einen Tag später ging dann die Wiesbadener Pilotin Kim Kalicki mit Lisa-Sophie Gericke als Favoritin ins Rennen und lag bis zu ihrem Sturz kurz vor dem Ziel in Kurve 14 sehr gut im Rennen. Mit Verdacht auf eine Halswirbelsäulenverletzung wurde sie per Helikopter  ins Krankenhaus nach Dresden geflogen. Dort kam aber wenig später die Entwarnung, sie hatte nur schwere Prellungen davon getragen und konnte mit Halskrause den Rückweg nach Altenberg antreten.

Dort gingen am Samstag ihre Trainingspartner im Viererbob an den Start. Costa Laurenz schob dabei mit Paul Krenz und Christian Hammers den Bob von Bennet Buchmüller zur zweitbesten Startzeit im zweiten Lauf. In einem Wimpernschlagfinale verpassten sie trotz Laufbestzeit um 2/1oo  Sekunden ihre erste Podestplatzierung dieser Saison. Schlechter erging es Issam Ammour der diesmal im Bob mit Pablo Nolte an den Lenkseilen sowie Florian Bauer und Marcel Kirstges am Start war und im ersten Durchgang stürzte, dabei aber alle glücklicherweise unverletzt blieben.  Das Team konnte zum zweiten Lauf antreten und erreichte den 5. Rang, was im Gesamtklassement nicht mehr zu einer Verbesserung führte.