Mit einer kleinen Überraschung endete der Zweierbob-Wettbewerb in La Plagne.
Michael Vogt aus der Schweiz mischt schon lange an der Weltspitze mit und dieses Mal gelang ihm mit seinem Anschieber Sandro Michel der erste Sieg. Auf den Plätzen dahinter fanden sich die erfolgsverwöhnten deutschen Topathleten wieder.

Eigentlich hatte es im ersten Lauf nach einem Sieg des Teams Johannes Lochner (BC Stuttgart Solitude) /Georg Fleischhauer (SC Potsdam) ausgesehen. Aber die beiden leisteten sich in der zweiten Abfahrt einen dicken Patzer und fielen ganz knapp geschlagen auf den zweiten Rang zurück. Ganz anders verlief das Rennen für das hessische Brüderpaar Adam und Issam Ammour. Nach dem ersten Lauf nur auf Rang 9 zeigten sie in der zweiten Abfahrt eine bravouröse Leistung und verbesserten sich auf den 5.Platz. Damit waren die beiden sehr zufrieden und werden versuchen am Start noch etwas zuzulegen. Durch eine Verbesserung beim Anschub in der zweiten Fuhre schaffte es das Top-Dou Francesco Friedrich (BSC Sachsen Oberbärenburg) / Thorsten Margis (SV Halle) sich von Platz 4 noch auf das Treppchen zu retten. Landestrainer Tim Restle sprach von einem super Auftakt und glaubt, dass die beiden damit noch einmal Auftrieb für die nächsten Rennen bekommen.

Im Viererbob dominierten die deutschen Teams das Geschehen und ließen den 14 anderen Starter nicht den Hauch einer Chance. Adam Ammour war mit Benedikt Hertel, Nick Stadelmann (alle BRC Thüringen) und Rupert Schenk (SC Potsdam) an den Start gegangen. Auch hier überzeugte Ammour mit einer guten fahrerischen Leistung und die Startzeiten waren sehr gut. Dass sie im zweiten Lauf noch vom Team Lochner um 11/100 Sekunden abgefangen wurden war nur ein kleiner Wermutstropfen, denn beim ersten Weltcup gleich auf dem Treppchen zu landen ist natürlich ein toller Stimmungsmacher. Nach zuletzt 4 Rennen ohne Sieg wollte es Francesco Friedrich wieder mal wissen und verbuchte mit Margis, Alexander Schüller (SV Halle) und Felix Straub (BSC Sachsen Oberbärenburg) einen sicheren Erfolg.

Foto Viesturs Lacis: Team Ammour rechts