Kim Kalicki zurück auf dem Treppchen

Ansteigende Form bewies Kalicki beim Europa-Cup auf ihrer Hausbahn im sauerländischen Winterberg. Mit ihrer Anschieberin Sarah Noll (Winterberg) überraschte sie im ersten Lauf mit einer hervorragenden Leistung und führte knapp. Leider konnte sie diese Fuhre nicht wiederholen und musste sich letztendlich mit nur 12/100 Sekunden Rückstand auf Christin Senkel/Lene Zelichowski geschlagen geben.  In der abschließenden Wertung zur Junioren-Europameisterschaft belegt Kalicki den Bronze-Platz. Ein Ergebnis, mit dem Trainer Tim Restle sehr zufrieden ist, da Kalicki nicht alle Rennen bestreiten konnte.

Auch Issam Ammour zeigte sich mit seinem Piloten Bennet  Buchmüller beim Zweierbob-Rennen in guter Form. Bei großer Dominanz der deutschen Teams, die sich von den ausländischen Startern nicht die Butter vom Brot nehmen ließen, belegten die beiden den 4. Platz. Erneut sorgten sie für die besten Startzeiten in beiden Läufen und fuhren im zweiten Lauf die zweitbeste Zeit  Da sie allerdings in der ersten Abfahrt  nicht ganz so gut zurecht gekommen waren reichte es nur zur Ergebnisverbesserung auf den 4. Platz, wobei sie sie das Podest knapp um 18/100 Sekunden verfehlten.  Mit dieser Leistung sicherte sich Ammour allerdings einen Startplatz bei der Junioren-Weltmeisterschaft in St. Moritz.  Die Plätze auf dem Treppchen belegten die deutschen Teams  Oelsner/Schüller, Hafer/Schneider und Nolte/Bauer.

An diesem  Sauerländer Wochenende gab es gleich zwei Rennen im Viererbob. Auch hier bewies Buchmüller, vor allem im ersten Wettbewerb, dass er seine Hausbahn aus dem Effeff kennt. Mit Costa Laurenz, Paul Kranz und Christian Hammers raste er mit der besten Startzeit auf Rang 3. Allerdings konnte er dieses gute Ergebnis im zweiten Lauf nicht bestätigen und rutschte beim Sieg vom Team Oelsner auf Rang 5 zurück. Am zweiten Tag lief es für das Team nicht ganz so gut, obwohl erneut hervorragende Startzeiten geschoben worden waren. Auch hier sah es mit Platz 5 nach dem 1. Lauf noch vielversprechend aus, aber im zweiten musste die Wiesbaden/Winterberger-Kombination noch zwei Konkurrenten im Gesamtklassement an sich vorbeiziehen lassen obwohl die  Zeit nur 11/100 Sekunden schlechter war. Auch an diesem Tag war Richard Oelsner mit seiner Mannschaft nicht zu schlagen.

Da Winterberg gleichzeitig letzte Station im Rennen um die Junioren Europameisterschaft war gab es an Ort und Stelle die entsprechenden Medaillen. Neben Kalicki gewann auch Ammour im Zweierbob Bronze und sicherte sich wie Laurenz im Vierer sogar Gold.  Erfolge, auf die Erica Fischbach als Präsidentin des hessischen Verbands zu Recht sehr stolz ist und womit die Stützpunkt-Trainingsarbeit in Wiesbaden von Tim Restle die verdiente  Anerkennung erhält.